Pragelato Village Resort

Pragelato liegt rund 86 Kilometer von Turin entfernt und war 2006 Austragungsort der nordischen Disziplinen bei den Olympischen Spielen. Im Anschluss wurde aus dem olympischen Dorf ein Urlaumsdomizil: das „Pragelato Village Resort“. 

Der Schweizer Hotelentwickler Charles Fessel und das Münchner Architekturbüro BUP Bauer + Partner planten zusammen mit Haas Fertigbau das Großprojekt. Beim Bau des Hotels orientierte man sich an den typischen Stil des Piemonts. Um diesen rustikalen Stil nachzubauen verwendete man bei den Sparren unverleimtes, getrocknetes Bauholz. Dadurch entstand die gewünschte Optik mit Rissen und Ästen. Bei der Dacheindeckung wurde die Verwendung eines Naturprodukts zur Auflage gemacht. Neben Granit kam dadurch nur Holz in Frage, sodass man sich für Lärchenbretter entschieden hatte. Die Fassaden sind entweder verputzt oder mit unbehandelten Fichtenbrettern samt Baumkante verschalt.

Während des Baus wurde darauf geachtet, dass kein Baum für die Bauarbeiten gefällt werden muss, so dass die gewachsenen Lärchen gleich im ersten Sommer Schatten spenden können. Ein Flüsschen und ein künstlich angelegter See sorgen für Natur pur. Heute genießen anspruchsvolle Gäste aus der ganzen Welt diese Natur- und Wellnessoase.

Bautafel

Objekt:
Pragelato Village Resort

Ort:
Pragelato(IT)

Fläche:
15.000 m2

Planung:
Charles Fessel, Architekturbüro BUP Bauer + Partner

Ausführender Betrieb:
Haas Fertigbau GmbH

Produkte

Unterdeckbahn:
BauderTOP TS 40 NSK

Aufsparrendämmung:
BauderPIR SWE