Steildach Wärmedämmung

Grundsätzlich es gibt beim Wärmedämmen von Dächern drei Methoden: die Dämmung auf den Sparren, die Dämmung zwischen den Sparren oder die Kombination aus beiden. Bei der Aufsparrendämmung, der bauphysikalisch besten Dämm-Methode wird über die gesamte Dachfläche eine geschlossene Haube aus Dämmelementen verlegt. Dadurch bleiben die Holzquerschnitte der Sparren schlanker. Bei der Zwischensparrendämmung bestimmt die vorgeschriebene Stärke und Qualität des Dämmstoffs die Höhe der Sparren. Dadurch fallen die Sparren in jedem Fall höher aus, als es statisch nötig wäre. Außerdem entstehen durch Sparren und Wände Wärmebrücken, die die Dämmleistung verschlechtern. Das ist etwa so, als würden Sie aus Ihrem Wintermantel Streifen herausschneiden. Die sogenannte Kombidämmung verbessert die Schwachpunkte der Zwischensparrendämmung und ermöglicht damit schlanke Dachkonstruktionen.

Wissenswertes ...

Mehr Dämmung rechnet sich!

Machen Sie sich bewusst: die heute zu treffende Dämmstoffdicken-Entscheidung hat über 30 bis 40 Jahre direkten Einfluss auf Heizkosten, Wohnkomfort bis hin zum Wiederverkaufswert. Denn eins ist klar: Die Preise von Öl, Gas und Strom werden langfristig steigen. Und die gesetzlichen Vorgaben werden immer strenger.  
Es lohnt sich daher, über die derzeitige EnEV hinaus in größere Dämmstoffdicke und Hochleistungsdämmstoffe wie BauderPIR zu investieren.